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Lokschuppen

Nicht kleckern, sondern klotzen: ein Ringlokschuppen

Der Wunsch meines Großen zu Weihnachten: "Einen schön großen Ringlokschuppen, mit Platz für alle Loks!" Wir haben uns auf einen zunächst dreiständigen Lokschuppen geeinigt, modular erweiterbar. Das Gerüst besteht aus 5 mm Polystyrolplatten, welche in der örtlichen Schreinerei zugeschnitten wurden. Die Fenster kommen aus der Modellbau-Werkstatt Bertram Heyn.

Weihnachten ist schon lange vorbei, die Fertigstellgung zieht sich jedoch: Ein Problem sind die Fugen, der Lokschuppen soll geklinkert aussehen. Mit dem Dremel hatte ich diverse Versuche unternommen, nichts funktionierte so richtig. Ein CNC-Bohrer im Dremel mit 1 mm erhitzt das Plastik so, dass es schmilzt und am Bohrer haften bleibt, mit dem Effekt, dass die Fugen ungewünscht groß werden. Die für mich noch immer am besten funktionierende Lösung ist eine normale Trennscheibe und die Fugen von Hand hineinfräsen mit dem Nachteil, dass man jede Unsauberkeit sofort sieht. Ist aber noch immer die beste Lösung, die ich bislang gefunden habe.

Anschließend werden die Platten mit grauem Farbspray lackiert. Nach dem Trocknen kommt noch eine Schicht Terracotta, schräg gesprüht, damit es nicht in die Fugen geht. Das klappt recht gut, siehe Foto. Damit das Licht nicht durchscheint, habe ich von innen noch graue Klebefolie aufgebracht. Zum jetzigen Zeitpunkt wird es bis zur Fertigstellung leider noch etwas dauern, über die sinnvollerweise noch benötigte Drehscheibe sei an dieser Stelle lieber noch kein Wort verloren.

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